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Interview mit dem 1. Herren Trainer

Wie bewertest Du den Verlauf der Hinrunde?

Der erste Teil der Saison verlief natürlich nicht wie erhofft, den Aufstieg werden wir wohl diese Saison nicht schaffen, da muss man nicht drumherum reden. Wir sind mit einem sehr breiten Kader in die Saison gestartet, wurden aber von Beginn an durch langwierige Verletzungen und Ausfälle geschwächt. Ein weiteres Problem, wenn nicht das größte, besteht aber in der Inkonstanz der sportlichen Leistungen. Die Mannschaft hat großes Potential, kann dieses aber nicht regelmäßig abrufen. Mögliche Kausalitäten liegen neben den Ausfällen wichtiger Spieler aber vor allem im Bereich der Mentalität der Mannschaft begründet. Probleme sehe ich hier in erster Linie hinsichtlich der Hierarchie innerhalb des Teams und individueller Einstellungen. Selbstverständlich hätte auch ich als Trainer im Nachhinein betrachtet zahlreiche Dinge anders angehen sollen. Wir zeigten in der Hinrunde, nachdem wir erst einmal ein paar Spiele benötigten, um in der Saison anzukommen, immer wieder gute Ansätze.

Welche Ziele wurden für die Rückrunde ausgegeben?

Dass der Sprung in Richtung der Aufstiegsplätze sehr schwierig wird, ist sicher allen Beteiligten klar. Es soll vor allem darum gehen, eine starke Mannschaft für die kommende Saison aufzubauen. Deshalb ist das primäre Ziel, Konstanz und Spielfreude zu entwickeln und sich selbst zu beweisen, dass man in der Kreisliga A kein Team fürchten muss und ganz oben mitspielen kann. Auch trotz des dezimierten Kaders, welcher in der wieder anstehenden, teils bis Saisonende andauernden Auslandsaufenthalte wichtiger Akteure und einer langen Verletztenliste begründet liegt, wollen wir uns auf einen Platz im oberen Drittel klar behaupten. Wider der holprigen Wintervorbereitung blicke ich sehr zuversichtlich auf unsere Leistungen in Rückrunde.