Tolles Spiel der E-Mädchen wurde am Ende doch noch belohnt ...

GW Neukölln war vor dem Tor effizienter.

Dabei waren: Luise, Klara, Laura, Isabella, Julia, Oliv, Lotti, Talia, Anne und Lucy
Tore: 1. Halbzeit: 0:1 = GW Neukölln (13. Minute), 0:2 = GW Neukölln (19. Minute)
2.Halbzeit: 0:3 = GW Neukölln (29. Minute), 0:4 = GW Neukölln (31. Minute), 0:5 = GW Neukölln (38. Minute), 1:5 = Julia (47. Minute), 1:6 = GW Neukölln (49. Minute)


Heute ging es nach Neukölln zum Tabellenführer. Es war im Vorfeld klar, dass dies ein sehr schweres Spiel werden wird.
Zu Beginn jedoch war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld. Heute sah ich die Mädchen zum ersten Mal ihre Gegenspielerinnen schon früh stören. Es schien so, als hätten sie meine Wünsche vor dem Spiel erhört und wollten sie auch direkt umsetzen. Unsere Torschüsse waren sicherlich noch ausbaufähig, aber GW Neukölln war dahingehend nicht besser. Beim 0:1 kam der Ball dann doch mal kurz vors Tor und eine völlig frei stehende Gegnerin konnte unbedrängt direkt einschieben. Das 0:2 war dann auch noch ein Geschenk. Wir spielten einen Rückpass zu Luise, die nahm den Ball auf und schon gab es indirekten Freistoss für die Neuköllnerinnen. Wir standen alle auf der Torlinie, aber meinen Tipp, direkt nach der Berührung auf den Ball zu stürmen, schien keine unserer Spielerinnen erreicht zu haben. Wir standen wie festgenagelt auf der Torlinie und die Gegnerin schoss einfach oben ins Tor. Hier fehlte uns einfach mal die Spielerfahrung und die nötige Cleverness. Bis dahin waren wir auf jedenfall keine 2 Tore schlechter. Wir waren nur noch konsequent genug im Torabschluss.
Mit dem 0:2 gingen wir auch in die Halbzeitpause. Klar es war heiß und auch der Blockwechsel half dabei nicht, dass die Mädchen sich ausreichend regenerieren konnten. Ich gab den Mädchen nochmal mit auf den Weg, dass sie noch früher stören sollen und dem Ball auch hinterher laufen müssen.
Letzteres geschah leider viel zu selten. Nachdem dann das 0:3 gefallen war, hätte man meinen können, wir hätten das Spiel bereits verloren gehabt. Kurzzeitig sah man die Rat- und Hilflosigkeit in den Gesichtern der Mädchen des Berliner TSCs geschrieben. Dennoch gaben sie nicht auf und konnten sich am Ende sogar noch mit dem 1:5 durch Julia belohnen. Dieses Tor war so wichtig und auch mehr als verdient.

FAZIT: Mit dem Ergebnis können wir eigentlich nicht zufrieden sein, da wir keine 6 Tore schlechter waren. Mit der Leistung der Mädchen war und bin ich voll auf zufrieden gewesen. Ich bin mir sicher, dass wir dieses Team in einem halben Jahr sogar besiegen können. Dafür müssen wir nur noch konsequenter im Pressing und bei der Nutzung der sich bietenden Torchancen sein. Dass der gegnerische Trainer teilweise draussen verzweifelte, zeigt uns, dass wir uns ganz gut dabei waren. Bei uns fehlte manchmal noch der Mut zum 1gegen1, denn wenn wir das mal probiert haben, sah das auch richtig gut aus.
Weiter so Mädels 🙂