Paul-Morten Schneider wird 16. bei der Tour of South Bohemia
Starker internationaler Auftritt
Vier Renntage, ein hochklassig besetztes Feld und anspruchsvolle Etappen durch Südböhmen: Paul-Morten Schneider hat die Tour of South Bohemia 2026 mit einem überzeugenden Ergebnis beendet. Das viertägige Etappenrennen vom 3. bis 6. September gehörte zur UCI Europe Tour der Kategorie 2.2. Mit Teams wie ATT Investments, Kasper crypto4me, Energus Cycling Team und Wibatech Lubelskie Perła Polski war die Konkurrenz entsprechend stark. Paul zeigte dabei vom Auftakt bis zur Schlussetappe eine konstante Leistung.
Insgesamt warteten auf die Fahrer mehr als 625 Rennkilometer mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. Von der langen Auftaktetappe über die entscheidende Bergankunft am dritten Renntag bis zur schnellen Etappe am vierten Tag verlangte die Rundfahrt sowohl Ausdauer und Positionierung als auch Kletterstärke.
Seine stärkste Vorstellung zeigte Paul auf der Königsetappe am Samstag. Auf dem Weg von Prachatice zur Bergankunft in Horská Kvilda warteten rund 3.050 Höhenmeter auf das Feld. In diesem anspruchsvollen Terrain behauptete sich Paul gegen hochklassige Konkurrenz und fuhr als 15. ins Ziel. Damit legte er zugleich die Grundlage für seine Platzierungen in den Gesamtwertungen. Nach vier Etappen belegte er Rang 16 in der Gesamtwertung und erreichte zusätzlich Platz 8 in der Nachwuchswertung.
Für das STEVENS Racing Team des Berliner TSC e.V. standen neben Paul auch Anton Kochanowski, Jonas Köpsel, Tom Luis Lehmeier und Mathias Wiele sowie Gastfahrer Nico Ehret am Start. Nico, Mathias und Jonas erreichten ebenfalls das Ziel der Rundfahrt. Nico belegte in der Gesamtwertung Rang 53, Mathias wurde 82. und Jonas 87.
„Für mich war die Rundfahrt eine richtig wertvolle Erfahrung. Vier Tage in so einem internationalen Feld auf diesem Niveau zu fahren, nimmt man auf jeden Fall mit. Als Mannschaft haben wir gut zusammengearbeitet und uns gegenseitig unterstützt. Dass am Ende auch ein starkes Ergebnis für mich herausgekommen ist, macht die Woche natürlich umso schöner“, sagte Paul.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem STEVENS Racing Team nicht, denn bereits am kommenden Wochenende stehen die nächsten beiden Saisonhöhepunkte an. Am 12. September wartet in Langenweißbach die Deutsche Meisterschaft Berg, die zugleich zur Rad-Bundesliga von German Cycling zählt. Nur einen Tag später folgt mit Rund um Sebnitz am 13. September das Finale der Rad-Bundesliga. Damit geht es für die Mannschaft unmittelbar von der internationalen Rundfahrt in den entscheidenden nationalen Saisonendspurt.
Fotos:
Josef Vaishar
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