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Kids Cup

Hürdenlauf, Raketenweitwurf, Stabweitsprung, ...

Am 24.03.2019 wurde in der Rudolf-Harbig Halle der Berliner Hallen-KIDS-Cup 2019 ausgetragen. Für die U10er standen Staffelwettbewerbe im Hürdenlauf, Raketenweitwurf, Stabweitsprung, dem Mehrfachsprung und ein Biathlon auf dem Programm. Diese teamorientierten Wettkämpfe in der Kinderleichtathletik eigenen sich bestens um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Mitgemacht haben aus den Jahrgängen 2010 und 2011 Emma Franke, Eva Rist, Mateo Zander, Edgar Großkopf, Linus Brandl, Alma Ernst, Gustav Störmer, Alouis Max Otto, Maximilian Sieckmann, Lara Krissel und Martha Gäbler.

Jesse Owens und Luz Long waren diesmal die Namenspaten unserer Mannschaft. Die Kinder waren schwer beeindruckt, daß diese beiden großen Sportler 1936 möglicherweise auf den selben Gehwegsteinen gelaufen sind und den Glockenturm gesehen haben wie sie heute. Das Olympiastadion so nah. „Da will ich auch mal einen Wettkampf machen!“ Auch ohne einen Pokal (diesmal) mitnehmen zu können, strahlten die Gesichter. Wir ließen 5 Teams hinter uns … und hatten 12 vor uns. Grund war die Wertschätzung durch das Abspielen einer richtigen Siegerfanfare, die Mitmachurkunde für alle und schwer beindruckend für die Kinder: echte Wettkampfrichter.

Dennoch gab es einen Wermutstropfen: die Raketenweitwurfstaffel. Unsere Kinder hatten mit Heulern trainiert. Wir bezeichnen die im Wettbewerb angesprochenen Raketen als Kinderspeere. Im Sportkatalog eines namhaften Ausstatters werden diese Heuler als „Heuler-Raketen“ bezeichnet. Der im Wettkampf benutze Speer war ein 1-Meter langer Hallenspeer aus Hartschaumstoff. Schwierig fanden Kinder und Eltern die Umsetzung im Wettbewerb. Wir bringen den Kinder bei, daß sie niemals auf oder in Richtung auf jemanden werfen. Das war bei dem sog. Raketenwurf aber der Fall. Auf der einen Seite ein werfendes, auf der anderen Seite ein fangenden Kind. Zudem war oft unklar, ab wo das Kind der gegenüberliegende Seite zurückwerfen durfte. Manchmal hatten wir hatten wir Sorge, daß im wahrsten Sinne des Wortes, was hätte ins Auge gehen können. Bei dieser Wurfdisziplin sollte sich der Leichtathletikverband um entsprechende Verbesserungen bemühen.

Trotzdem möchte wir dem Veranstalter ein Lob aussprechen. In gut zwei Stunden alle Wettbewerbe mit etwa 200 Kindern durchzubringen, ist eine bemerkenswerte logistische Leistung. Danke an Paul Murcha und die vielen Helfer.

Ulrike Muth
Trainerin der U10er

Ein paar Bilder von unseren Sportlern beim Kids Cup: