BL-Fahrer des Berliner TSC bei der U23-DM

Paul Morten Schneider fährt auf Platz 14

Paul Morten Schneider fährt bei der DM Straße U23 auf Platz 14

Bei der Deutschen Meisterschaft Straße U23 in Weiswampach (Luxemburg) wartete auf das Fahrerfeld ein echter Prüfstein: 132,5 Kilometer, über 2.000 Höhenmeter und ein Kurs, der keine lange Anlaufphase zuließ. Die U23-DM wurde im Vier-Länder-Vergleich mit Fahrern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg ausgetragen. Für die Fahrer des Berliner TSC e.V. war es damit eine wichtige Gelegenheit, sich mit der U23-Leistungsspitze zu messen.

Frühe Selektion

Wie erwartet wurde das Rennen früh hart gemacht. Schon der erste lange Anstieg nach rund 13 Kilometern entwickelte sich zur Schlüsselstelle. Fast sechs Kilometer Länge, rund 240 Höhenmeter, bis zu 19 Prozent Maximalsteigung und 5,7 Prozent im Schnitt verlangten den Fahrern bereits zu Beginn viel ab. Die stärksten Mannschaften organisierten sich früh im 134 Fahrer umfassenden Hauptfeld. Dadurch zerfiel das Rennen schon auf der Anfangsrunde in viele Gruppen. Wer nicht gut positioniert war oder noch vor der Kuppe den Anschluss verlor, hatte später kaum noch Chancen, wieder zurückzukommen.
STEVENS-Fahrer bei der U23 DM

Starkes Ergebnis durch Paul Morten Schneider

Für das STEVENS Racing Team des Berliner TSC e.V. zeigte Paul Morten Schneider ein starkes Rennen. Auf dem anspruchsvollen Kurs fuhr er auf Platz 14 der Deutschen Meisterschaft U23 und bestätigte damit seine Leistungsfähigkeit auf nationalem U23-Niveau. Auch Tom Luis Lehmeier kämpfte sich durch das schwere Meisterschaftsrennen und erreichte auf Platz 36 das Ziel. Damit konnten zwei Fahrer des STEVENS Racing Team des Berliner TSC e.V. das Rennen erfolgreich beenden. Jannes Rössler und Marinus Kormeyer mussten die DM vorzeitig beenden, nehmen aber wichtige Erfahrung aus einem Rennen mit, das durch hohes Tempo, wiederholte Anstiege und starke Konkurrenz geprägt war.

Development-Fahrer im Vier-Länder-Vergleich

Auch Nils Kahlisch und Jannis Koza aus dem Team Berlin Development des Berliner TSC e.V. stellten sich diesem Niveau. Für beide endete das Rennen ebenfalls vorzeitig. Jannis absolvierte zusammen mit Marinus und Jannes die große Anfangsrunde sowie zwei weitere kleine Runden. Damit sammelten sie wertvolle Rennkilometer auf U23-Spitzenniveau.

Jannis und Nils ordneten das Rennen ähnlich ein: technisch und körperlich sehr anspruchsvoll, mit hoher Rennhärte, schnellen Abfahrten und starker Feldbesetzung. Jannis sagte: „Ein sehr anspruchsvolles Rennen, technisch wie körperlich. Im Vergleich mit der U23-Spitze merkt man, dass noch große Leistungsunterschiede da sind. Gleichzeitig war es eines der besten Rennen, um Rennerfahrung zu sammeln.“ Nils zog ebenfalls ein klares Fazit: „Ein sehr hartes Rennen mit schnellen Abfahrten und starken Fahrern, die einfach eine Liga besser waren. Trotzdem war es eine super Erfahrung, aus der wir viel mitnehmen können.“

Solche Einsätze zeigen, welche Anforderungen auf diesem Niveau an Positionierung, Rennhärte, technische Sicherheit, Belastbarkeit und Rennverständnis gestellt werden.
TSC Fahrer bei der U23-DM

Fazit

Aus Sicht des Berliner TSC e.V. bleibt die DM Straße U23 in Luxemburg ein Rennen mit zwei Botschaften: Platz 14 durch Paul Morten Schneider und Platz 36 durch Tom Luis Lehmeier stehen für ein starkes Ergebnis. Gleichzeitig sammelten Jannes, Marinus, Nils und Jannis wichtige Erfahrung im direkten Vergleich mit der U23-Leistungsspitze aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg.