Bronze bei den Norddeutschen Meisterschaften Hindernis
Erfolgreiches Wochenende für TSC-Athleten in Zeven
Bronze bei den Norddeutschen Meisterschaften Hindernis
Am Pfingstwochenende fanden im niedersächsischen Zeven die Norddeutschen Meisterschaften Hindernis statt. Beim Hindernislauf müssen die Läufer nicht nur eine bestimmte Distanz zurücklegen, sondern dabei auch Hindernisse und Wassergräben überwinden. Der Berliner TSC war dieses Jahr mit drei AthletInnen vertreten, wobei die Wettkämpfe die gesamte Dramatik des Hindernislaufs boten.
In der Altersklasse M15 konnte sich Yorick Senge über 1500m Hindernis in einem stark besetzten Feld nach ungefähr der Hälfte der Distanz mit zwei weiteren Athleten ein paar Meter von einer dicht folgenden Gruppe absetzen. 150m vor dem Ziel wurde es nochmal besonders spannend, als der Führende aus Hamburg am letzten Wassergraben stürzte und sich überschlug, bevor er direkt wieder durchstartete. Yorick musste leicht nach rechts ausweichen und schaffte es nicht ganz, vorbeizuziehen – anders als der bis dahin Zweitplatzierte aus Niedersachsen. Nach einem spannende Zielsprint lagen die ersten drei Läufer weniger als 1,5 Sekunden auseinander und Yorick konnte sich sehr über den 3. Platz und eine hervorragende Zeit von 4:51,03 min. freuen.





Yorick (Nr. 30) bei den Positionskämpfen am letzten Wassergraben
Nicht ganz so glücklich verlief das Rennen von Leah Koza über 2000m in der weiblichen U18. Nach gutem Start blieb Leah leider am Hindernis vor dem zweiten Wassergraben mit dem linken Fuß hängen und landete mit Gesicht und gesamtem Körper im Wasser. Auch wenn sie sich sofort aufrappelte und ohne abzustoppen weiterlief, war ihr dieser Vorfall im weiteren Rennen deutlich anzumerken, so dass es letztlich „nur“ zu Platz 6 und einer für sie nicht ganz zufrieden stellenden Zeit von 7:44,32 min. reichte. Ohne Sturz wäre hier sicher noch mehr drinnen gewesen.

Leah über dem Hindernis
Im Rennen der männlichen U18 bewältigte Paul Ewert die 2000m auf Platz 13 in 6:52,37 min. und verbesserte damit seine persönliche Bestzeit deutlich. Hierbei zeigte Paul in seinem ersten Jahr in der U18, dass er schon gut mit den gegenüber der U16 deutlich gestiegenen Anforderungen zurechtkommt – neben der längeren Strecke müssen auch mehr Hindernisse und fünf anstatt drei Wassergräben überwunden werden, wobei die Hindernisse in der Höhe auch noch um 7,6 cm „gewachsen“ sind.

Paul über dem Wassergraben (in der Mitte in der Luft)
Insgesamt also ein erfreuliches Meisterschaftswochenende und ein tolles Erlebnis, dass bereits die Vorfreude auf die Norddeutschen Meisterschaften für die übrigen Disziplinen der U16/U20 in Lübeck am 20. und 21. Juni 2026 für die qualifizierten Athleten und Athletinnen des TSC wachsen lässt.
