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Roller Derby? Was ist das für ein Sport?

Roller Derby ist ein aus den Vereinigten Staaten stammender Vollkontaktsport auf Rollschuhen, der heute fast ausschließlich von Frauen ausgeübt wird. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden Wett­kämpfe auf Rollschuhen ausgetragen. Damals skateten zwei Teams bestehend aus Männern und Frauen auf einer Ovalbahn gegeneinander. Gewonnen hatte das Team welches am längsten durchhielt und als letztes auf der Bahn stand.
Im Laufe der Zeit wurde für die Zuschauer der Körperkontakt und die zeitweise harten Rempeleien unter den rivalisierenden Teams immer interes­santer. Das machten sich Mitte der 30er Jahre der Promoter Leo Seltzer und der Sportjournalist Damon Runyon zu Nutze und änderten die Regeln, indem sie den Schwerpunkt auf publikumswirksamere Rempeleien und Schubsereien legten. Diese spekta­kuläre und rasante Art des Roller Derbys wurde über 40 Jahre lang in den USA zum Publi­kums­magneten – bis es Mitte der 70er fast vollständig verschwand.

Mit der Gründung der Bad Girl Good Woman Productions (BGGW), in Austin/ Texas im Jahr 2001, erwachte Roller Derby zu neuem Leben, wenn auch in einem anderen, zeitgemäßeren Gewand. Verbunden mit guter Musik sind die Roller Derby Spiele, genannt Bouts, immer ein buntes Spektakel, das mittlerweile fast immer ausverkaufte Hallen garantiert. Inzwischen ist die WFTDA (Women Flattrack Derby Association) die wichtigste weltweite Roller Derby Organisation nach deren Regeln auch weltweit gespielt wird.

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