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Was am Wochenende beim TSC passierte #8

Ein ziemlich perfektes Wochenende

Nach einer längeren Herbstpause durften fast alle Teams am vergangenen Wochenende wieder ins Spielgeschehen eingreifen und das doch recht erfolgreich.

Unser 1. Frauenteam hat noch immer mit einigen Verletzungen zu kämpfen, unter anderem ist unsere 20jährige Spielmacherin Rike Wolff noch immer nicht wirklich einsatzfähig. In der Verbandsliga trafen wir in Berlin-Lankwitz auf das Team BFC Preussen II. Unsere Frauen konnten sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase des Spiels etwas absetzen und kontrollierten das Spiel aus einer starken Abwehr heraus. In die Halbzeitpause ging es mit einer 14:10 Führung. Doch um die 50. Minute herum wurde es noch einmal spannend – die Gastgeberinnen glichen noch einmal aus. Aber die BTSC – Frauen behielten diesmal die Nerven und konnten am Ende mit 23:20 gewinnen. In der Tabelle verbessern wir uns durch diesen Sieg auf den 6. Platz.

Nicht ganz so gut lief es für das Team der 2. Frauen, auch hier gibt es derzeit einige Ausfälle zu beklagen. Nach einem wackligen und unsicheren Start mit einigen technischen- und Kommunikationsfehlern, schaffte es unsere „Zweite“ sich zu fangen, in die Halbzeitpause ging es mit einem akzeptablen Drei-Tore-Rückstand. Aber es gelang nicht, nach der Pause diesen Abstand zu verkürzen, vor allem durch die starke Torhüterin von Turbine Berlin und viel Pech im Abschluss. Zudem verletzte sich unsere Torhüterin Adriana Wienholz und Co-Trainerin Sara Stengl musste stattdessen ins Tor! Am Ende stand in einer auf beiden Seiten von viel Härte geprägten Partie eine klare 9:21 Niederlage für unsere „Zweite“, gute Besserung allen Verletzten!

In der Oberliga Ostsee-Spree mussten unsere B-Jugend-Mädels auswärts antreten – es ging nach Frankfurt/Oder in die Brandenburg-Halle, wo jahrelang schönster Erstliga-Handball zuhause war. Der Frankfurter Nachwuchs ist weiterhin erstklassig und so hatten unsere Mädels durchaus Respekt vor dieser Aufgabe und lagen gleich erstmal 0:3 hinten – alle Tore erzielt über Frankfurts starke Kreisläuferin Sophie Pickrodt.

TSC – Trainer Jens Dannies nahm eine frühe Auszeit und das wirkte – es entwickelte sich eine torarme, aber ausgeglichene 1. Halbzeit. In die Kabine ging es mit einem 7:8 Rückstand, hier machte das Trainerteam den Mädels Mut, auch taktisch wurde nochmal nachjustiert. Und das brachte Erfolg! In der 35. Minute lagen wir durch einen Treffer von Hanna Gäbler zum ersten Mal mit 3 Toren vorn. Dank einer ganz starken Abwehr- und Torhüterleistung gelangen den Sportschülerinnen aus Frankfurt in der zweiten Halbzeit nur noch 4 Treffer.

Und als es gegen Ende trotzdem noch einmal etwas eng wurde, waren unsere C-Jugend-Mädels Olivia, Anna und vor allem Raschda zur Stelle und sorgten mit ihren Toren für den zweiten Saison-Sieg in der höchsten nordostdeutschen Spielklasse für unser junges Team, das ja ausschließlich aus dem jüngeren B-Jugend Jahrgang und C-Jugend – Mädels besteht. Sogar zwei Spielerinnen des Jahrgangs 2005 waren diesmal dabei und machten ihre Sache hervorragend! In der Tabelle haben wir uns durch diesen Sieg einen Platz nach vorn geschoben – auf Rang 6.

In der C-Jugend – Verbandsliga traf unsere zweite Vertretung (überwiegend Jahrgang 2005) auf die Mädels vom Bezirksnachbarn Narva Berlin, die gegen unsere erste Mannschaft „nur“ mit 10 Toren verloren hatten. Wir erwarteten also einen starken Gegner und lagen gleich mal mit 0:5 zurück. Aber dann kamen unsere Mädels ins Spiel, in der 19. Minute konnte Sophie Preiss den Rückstand auf 2 Tore verkürzen, in die Halbzeit ging es dann zwar wieder mit einem 5-Tore-Rückstand, aber unsere Mädels hatten diesmal richtig Bock auf Handball, auch wenn es klar war, dass ein Sieg nur schwer möglich sein würde. Mit viel Spaß wurde weitergespielt, Tor um Tor auf beiden Seiten erzielt, auch mal auf ungewohnten Positionen sich erprobt. Wir konnten den Rückstand immer wieder verkürzen, aber mehr ging nicht gegen die Narva-Mädels, die mit zwei 2004er Auswahlspielerinnen am Start waren. Am Ende eine 21:25-Niederlage, unsere zweite C-Jugend hält weiterhin prima mit in der höchsten Berliner Spielklasse!

Unsere „2006er“ waren mal wieder im Doppeleinsatz, in der eigentlichen Spielklasse, der D-Jugend Verbandsliga ging es gegen die Mädels der Füchse Berlin. Hier gelang ein nie gefährdeter 22: 7 -Erfolg für unsere Mädchen, die verlustpunktfrei und mit bereits 72 Toren Plus aus nur 3 Spielen (!), souverän an der Tabellenspitze thronen. Am Montagabend traten die Mädels des Trainerteams Schiller/Baßiner in der C-Jugend Stadtliga an. Hier wurde ein bisschen was ausprobiert, vor allem müssen sich die Mädels so langsam an das Thema 3:2:1- Abwehr heranpirschen und auch in der Offensive gab es immer kleine Zusatzaufgaben. Gegen den TSV Tempelhof-Mariendorf gelang trotzdem ein klarer 26:7-Erfolg, alle Feldspielerinnen kamen dabei zum Torerfolg – Klasse Beleg für die große Ausgeglichenheit in unserem 2006er Jahrgang!

Und das kann man auch von unseren 2008ern sagen, eigentlich ja noch in der E-Jugend spielberechtigt, am vergangenen Wochenende aber in der Stadtliga D-Jugend unterwegs. Und das sehr souverän, gegen die bis zu zwei Jahre älteren Mädels vom CHC Berlin gelang ein klarer 21:10 Erfolg, alle Mädchen erhielten ausreichend Spielanteile von Trainer Herbert Schneider. Und damit liegen auch unsere 2008er in ihrer Liga an der Tabellenspitze. Klasse, Mädels!

Den niedlichsten Auftritt des Wochenendes hatten mal wieder unsere F-Jugend – Mädels der Jahrgänge 2010 und 2011, die in zwei Teams an den Start gingen, da wurde gewonnen, Unentschieden gespielt und auch mal verloren. Gehört alles dazu zum Handball-Spielen. Unser Nachwuchstrainerinnen-Duo Kira und Sandra feierte einen super Einstand und meldete gleich mal Wiederholungsbedarf an! Sandra meinte später zu den Eltern: „Das Wichtigste ist doch, dass alle Spaß hatten und das hat funktioniert! und Kira ergänzte: „Das haben wir sehr gern gemacht mit so einer tollen Mannschaft!“ Und dem ist nichts hinzuzufügen!

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