Was am Wochenende beim TSC passierte #4

Der ganze BTSC auf den Beinen!

Mit Ausnahme der Allerjüngsten war an diesem Wochenende wirklich jede einzelne BTSC – Spielerin im Einsatz. Am längsten darauf warten mussten unsere „2006er“ und deshalb beginnen wir mit ihnen unseren kleinen Wochenendrückblick. Damit alle 20 Mädchen ausreichend Spielanteile bekommen, hat Trainer Marko Schiller neben der eigentlichen Spielklasse, der D-Jugend-Verbandsliga auch noch ein Team für die C-Jugend – Stadtliga gemeldet. Und die Mädels waren trotz des verzögerten Saisonstarts super drauf, ließen den bis zu zwei Jahre älteren Sportlerinnen von Pfeffersport keine Chance. Mit 37:10 eine klare Angelegenheit für den Berliner TSC in der heimischen Sporthalle Paul-Heyse- Straße. Zuvor hatten die „2006er“, die ja jetzt der ältere Jahrgang D- Jugend sind, bereits in der Verbandsliga gegen Narva Berlin einen konterstarken 52:15 – Sieg eingefahren. Außer den beiden Torhüterinnen kamen dabei alle Spielerinnen zu Torerfolgen.

Die ein Jahr jüngeren Mädchen bekamen es in der Landesliga D-Jugend mit der „Ersten“ von OSF Berlin zu tun. Eine umkämpfte Partie, in der unsere „2007“er mit einem Zwei Tore-Vorsprung in die Halbzeit gehen konnten. Doch aus der Pause kamen unsere Mädels wohl etwas unkonzentriert zurück, OSF drehte mit einem Vier Tore-Lauf die Partie und gab die Führung nie wieder her – am Ende eine knappe, aber respektable 19:20 Niederlage für unsere D2. In der D-Jugend-Stadtliga gingen unsere 2008er als BTSC III an den Start und dieses spielstarke Team konnte gleich im ersten D-Jugend- Spiel für die meisten der Mädchen überhaupt, ihr großes Talent beweisen: die Schützlinge von Trainer Herbert Schneider gewannen gegen Narva III mit 26:16.

In der C-Jugend Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in Berlin, waren auch unsere beiden Teams im Einsatz. Die C1 zu Gast bei den Füchsen Berlin in Reinickendorf. Und hier gelang unseren Mädels, überwiegend Jahrgang 2004 plus 3×2005, ein nie gefährdeter 35: 16 Sieg und damit die ganz knappe Tabellenführung vor den Rudow-Mädels, die bisher ebenfalls alle Spiele klar gewonnen haben. Auch die zweite C-Jugend-Vertretung ist ja in der Verbandsliga unterwegs und die Mädchen, die überwiegend dem jüngeren Jahrgang angehören, verkauften sich gegen OSF Berlin sehr ordentlich, konnten nach 10 Minuten sogar die Führung übernehmen. Am Ende gab es eine 24:31- Niederlage, aber erneut hat dieses junge Team gezeigt, dass es nicht zu Unrecht in dieser Liga unterwegs ist.

Unsere B-Jugend hatte in der Oberliga Ostsee Spree nach dem Erfolg zu Saisonbeginn am zweiten Spieltag eine ungleich schwerere Aufgabe: Es ging nach Schwerin, zu einem Team, das überwiegend aus Spielerinnen des älteren Jahrgangs 2002 besteht, die alle sehr versiert sind im Umgang mit richtig viel Kleber. Unsere Mädels tasten sich gerade vorsichtig an dieses Thema heran und kamen mit den ersten Pässen und Torwürfen gar nicht zurecht. Am Ende setzte es eine deutliche 16:34 – Niederlage. Aber das Trainerteam um Jens Dannies weiß jetzt sicherlich, woran noch gearbeitet werden muss. Die Physis und die Spielstärke, um in dieser Liga zu bestehen, haben unsere Mädchen. Auch wenn sie durchweg dem jüngeren Jahrgang 2003 bzw. sogar 2004 angehören.

In der E-Jugend wurde auch gespielt – unsere 2008er spielten in zwei Teams in der Staffel A und B und überzeugten mit Zusammenspiel und technisch sauberem Handball. Die 2009er und ihre tollen Eltern waren Gastgeber in der schönen Paul-Heyse-Straße. Das Buffet war eine echt starke Leistung und auf dem Parkett lief es genauso gut: Ohne Niederlage marschierten unsere Mädels durch diesen Spieltag und erfreuten dabei mit einer zunehmend breit aufgestellten Teamleistung. „Was, das sind 2009er?“ wunderte sich der eine oder andere Gast. Einen super Job machten auch unsere beiden C-Jugend-Mädels Lenia und Anna als Schiedsrichter, Danke!

Jetzt fehlen noch die Frauen und da fehlen uns ein leider auch ein wenig die Worte – erneut vergibt unser Verbandsligateam in den letzten Minuten einen Sieg und damit die erhofften 2 Punkte. Gegen den BSV 92 lag das Team von Trainer Jens Dannies nach Dreiviertel der Spielzeit mit 4 Toren vorn, um am Ende doch noch mit 20:21 zu verlieren. Aber: wir müssen derzeit auch auf Spielmacherin Rike Wolff verzichten. Dem Spiel unserer Frauen war deutlich anzusehen, dass ohne die 20jährige doch einiges an Tempo in unserem Spiel fehlt.

Den ersten Saison-Erfolg konnten hingegen unsere Bezirksliga – Frauen feiern: Aus einer starken Abwehr heraus, zu der auch sehr gute Torhüterinnen zählten, konnte unsere „Zweite“ ihre Partie bei EBT Berlin gewinnen. Schlüsselspielerin war dabei sicher Carine, die in den ersten Minuten das Team mit ihren Treffern in die Erfolgsspur brachte und dafür sorgte, dass diese nicht mehr verlassen wurde.

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