Was am Wochenende beim TSC passierte #18

Heimspieltag für die E-Jugend-Talente

Am sonnigen Sonntagmorgen strömten aus allen Himmelsrichtungen die Talente der Jahrgänge 2008/2009 auf unser schönes Sportgelände an der Paul-Heyse-Straße im Prenzlauer Berg. Der E-Jugend-Spieltag in der starken Staffel A stand an und wir waren Ausrichter. Und das mal wieder mit viel Spaß! Cateringchef Marcel und die Eltern hatten ein vielseitiges Buffet gezaubert, unser Kampfgericht ist sowieso schwer zu toppen und die tollen C- Jugend- Mädels (Jahrgang 2004/2005) pfiffen zunehmend souverän die vielen Spiele, die an diesem Tag anstanden. Das war mal wieder schön zu sehen, wie der Berliner TSC quer durch alle Jahrgänge als Team funktioniert.

In der Staffel A sind wir ja als einziger Berliner Verein mit gleich zwei Teams vertreten. Unsere E-Jugend I konnte mal wieder alle Spiele für sich entscheiden, bei der E-Jugend II waren die Ergebnisse gemischter, aber jederzeit auf Augenhöhe mit dem gegnerischen Team. In allen Teams, das kann man gar nicht oft genug betonen, haben wir sehr starke Mädchen gesehen. Der 2008er Jahrgang ist in Berlin enorm gut aufgestellt, für die Fünftklässlerinnen geht es ja in der nächsten Saison darum, wer sich für den HVB – Stützpunkt empfiehlt und wer sogar auf die Eliteschule des Sports kommt, das wird spannend!

Und wir haben ja noch zwei weitere E-Jugend-Teams. Eines in der Staffel B, das sich „auswärts“ in der Kniprodestraße unter der Leitung von Co-Trainer Conner Ehrlich bestens präsentierte, sich über einen Sieg und zwei Unentschieden freuen durfte, nur das erste Spiel unserer E 3 im Modus 2×3:3 gegen den Gastgeber Pfeffersport I ging verloren. Und in der Staffel C war unsere E 4 am Start: hier war Jugendtrainerin Moni Günther an der Seitenlinie aktiv und auch hier gibt es deutliche Fortschritte zu beobachten, unter anderem klappt die Zuordnung in der Manndeckung jetzt immer besser.

Unsere B-Jugend war in der Oberliga Ostsee-Spree zu Gast bei den Füchsen Berlin. Ein Spiel, das doch immer einige Brisanz birgt. Umso verwunderlicher, dass die beiden angesetzten Schiedsrichter einfach nicht erschienen. Ein Unding in unseren Augen bei einer solchen Partie. So wurde sich darauf geeinigt, dass je ein Co Trainer vom Berliner TSC und einer von den Füchsen das Spiel pfeift, günstig ist so eine Konstellation sicherlich für keine Seite. Unsere Mädels ließen sich davon zunächst nicht beeindrucken. Starteten souverän in diese Partie, obwohl sie ja durchweg dem jüngeren Jahrgang 2003 angehören. Hanna Gäbler sorgte mit einem „Drei-Tore-Lauf“ ab der 22. Minute dafür, dass der Berliner TSC schon mit 6 Toren vorne lag. Halbzeitstand dann 15:11 für uns. Nach der Pause konnten die Füchse den Abstand zwar verkürzen, aber wir lagen bis zur 46.Minute immer vorn. Erst in den letzten 4 Minuten konnten die Füchse-Mädels den Spielverlauf auf den Kopf stellen und wir verlieren am Ende mit 30:31. Schade, doch als moralischer Sieger sahen sich unsere Mädels sofort und schworen sich noch auf dem Spielfeld auf die kommenden ein! Aber wir sehen das gleiche Team nochmal im Berliner Pokal-Finale, vielleicht geht ja dann was. Und auf jeden Fall eine ganz starke Leistung unserer extrem jungen Truppe gegen die erfahrenen Mädels aus Nordberlin, bei denen 28 der insgesamt 31 Tore von Spielerinnen des Jahrgangs 2002 erzielt wurden. Bei uns kamen Spielerinnen der Jahrgänge 2003-2005 zu Torerfolgen. Wir können uns also auf die neue Saison freuen.

Unsere Mädels der D- Jugend I, also der Jahrgang 2006 waren an diesem Wochenende im Doppeleinsatz. Das Team gewann in der Verbandsliga D- Jugend gegen den Zweitplatzierten der Vorrunde, Narva Berlin, mit 45:7 und liegt nach zwei Spieltagen der Rückrunde klar auf Meisterkurs. In der C-Jugend Stadtliga spielten die Mädels als BTSC III mit Unterstützung einiger Mädchen des Jahrgangs 2007 gegen Pfeffersports „Zweite“ und konnte auch da einen nie gefährdeten 21:13 – Erfolg erspielen und liegt weiter verlustpunktfrei an der Tabellenspitze.

Die Mädchen des Jahrgangs 2007 hatten in der Landesliga D-Jugend – als BTSC II – Spandaus „Erste“ zu Gast und konnten hier einen schönen 27:19 – Erfolg bejubeln. Trainer Andreas Scholz freute sich am Tag danach besonders über das mannschaftsdienliche Spiel aller Mädchen, das Grundlage für den Sieg war. Nach zwei Spieltagen in der Rückrunde sicherlich noch nicht sehr aussagekräftig: unsere D II liegt als komplett jüngerer Jahrgang in der Landesliga auf Tabellenplatz 4! Prima, Mädels!

Unsere Spielmäuse aus der D-Jugend – Stadtliga (alle Jahrgang 2008, also eigentlich noch E-Jugend) hatten die teilweise sehr groß gewachsenen Mädels von Narva III zu Gast und taten sich doch schwer gegen unsere Nachbarn, die in der Abwehr auch schon ordentlich zugriffen. Und so mussten unsere 2008er ihre allererste Saison -Niederlage überhaupt wegstecken. Jetzt gilt es daran zu arbeiten, dass das Tore werfen auf mehr Schultern verteilt werden kann, damit nicht beim zeitweisen Ausfall einer Leistungsträgerin unser ganzes Spiel zum Stocken kommt. Einen Tag später in der E-Jugend konnte man dann doch sehen, dass ihr alle Handball spielen könnt!

Die C-Jugend spielte mal wieder gegeneinander in der Verbandsliga. Und diesmal konnte unsere „Zweite“ die Partie wesentlich enger gestalten als in der Vorrunde, worüber sich Trainerin Moni Günther sehr freute. Vor allem die starke Leistung zweier 2005er Rückraumtalente in der C II erwähnte sie, für diese Mädels hat sich schon jetzt ausgezahlt, dass sie als eigenes Team in der Verbandsliga spielen und Erfahrungen sammeln dürfen. Mit 30:20 gewinnt dennoch unsere „Erste“, die diesmal auf viele Mädchen krankheits- oder verletzungsbedingt verzichten musste, diese Partie und bleibt weiter Tabellenführer in der Verbandsliga Berlin, der höchsten Spielklasse in dieser Altersklasse.

Bei den Frauen gab es ein Kuriosum: Unser zweites Frauenteam erschien pünktlich zum Auswärtsspiel in der Bezirksliga bei FES II in der Kyritzer Straße. Genauso wie der Gegner und sogar zwei Schiedsrichter, ja auch nicht immer selbstverständlich. Allein: keiner wusste, wie die Halle auf geht. Und so blieb sie zu – nun heißt es zusammen mit dem Gegner zeitnah einen neuen Versuch zu starten, vielleicht funktioniert es ja dann.

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