Was am Wochenende beim TSC passierte #10

Mit viel Schwung in den Jahres-Endspurt

Der Novemberblues hat keine Chance in diesem Jahr bei den Handballerinnen des Berliner TSC. Alle Teams sind in ihren Ligen gut mit dabei, manche bestätigen souverän ihre Ausnahmestellung in der Altersklasse – wie zum Beispiel unser 2006er Jahrgang. Andere haben uns etwas überrascht, wie zum Beispiel unsere B-Jugend, die in der Oberliga Ostsee-Spree als komplett jüngerer Jahrgang eine sehr erfreuliche Rolle spielt. Aber die großen Mädels legen gerade eine kleine Pause ein, beziehungsweise fahren mit der Berliner Auswahl am Wochenende nach Barleben zum letzten großen Test vor dem Deutschlandpokal im Januar. Viel Glück und Erfolg dafür!


Gespielt haben aber unsere 1. Frauen. Und wie! Noch immer sind nicht alle Leistungsträgerinnen fit, aber hier stimmt der Teamgeist und die Moral. Gegen FES Berlin gelang in der heimischen Paul-Heyse-Straße ein am Ende klarer 29:18 Erfolg. Allerdings war das lange Zeit eine ausgeglichene Partie, zwar mit leichten Vorteilen für unsere jungen Ladies, aber wirklich absetzen konnten sie sich nicht. In den letzten 15 Minuten konnten wir den Vorsprung dann aber doch deutlich ausbauen, vor allem dank einer sensationell haltenden Malisa Schmidtke im Tor der Gastgeberinnen.

In der C-Jugend empfing unsere „Erste“ die Mädels von Narva, die sich diese Saison in der Verbandsliga gut behaupten und auch gegen uns sehr gut mithielten. Wir mussten diesmal auf Leistungsträgerin Raschda Bougarn verzichten und so entwickelte sich eine offene Partie, zur Halbzeit lagen wir allerdings schon mit 5 Toren vorn. Nach der Pause konnten wir uns weiter absetzen, dabei konnten in beiden Teams vor allem die Mädchen des jüngeren C-Jugend Jahrgangs 2005 nachdrücklich auf sich aufmerksam machen. Am Ende mit 34:22 eine klare Angelegenheit für unsere Mädchen.

Die eigentliche Sensation gab es aber am Tag danach: Wieder C-Jugend Verbandsliga, aber es spielte unsere C 2, überwiegend Jahrgang 2005. Gegner diesmal die „Erste“ von den Füchsen, überwiegend Jahrgang 2004. Und was unsere Mädels da für eine konzentrierte Teamleistung ablieferten, ließ uns wirklich staunen. Mit 38:20 fegten wir die Füchsinnen aus der Halle, alle Mädchen des Jahrgangs 2005 kamen dabei zu Torerfolgen, Katharina und Ajla (beide Jahrgang 2004) sind erst seit kurzem im Tor und waren doch ein großer Rückhalt für das Team. Zuletzt hatte unsere C2 ja doch einige Niederlagen in der höchsten Spielklasse hinnehmen müssen, jetzt haben sich die Mädels von Trainerin Monique Günther endlich mal für die harte Trainingsarbeit belohnen dürfen! Klasse!


Am Sonntagmorgen waren wir zu zwei „Auswärtsspielen“ bei unseren Nachbarinnen von Pfeffersport, die ja ebenfalls seit einigen Jahren im Prenzlauer Berg zu Hause sind. Im schönen Winsviertel, wo auch einige unserer Mädchen wohnen, trafen wir uns also am frühen Morgen zum Stadtliga-Match in der D-Jugend. Wir, komplett angetreten mit dem 2008er Jahrgang, bei Pfeffersport durchaus einige Mädchen zwei Jahre älter. Aber damit beschäftigten sich die BTSC – Mädels keine Sekunde lang. Flink, spielstark, mutig im Abschluss, das Team von Trainer Herbert Schneider gewann auch dieses Spiel sicher mit 26:14. In der Stadtliga sind unsere „Spielmäuse“ damit weiter ungeschlagen.

Dann rollte der 2006er – Express über das Winsstraßen-Parkett. Schon beim Aufwärmen ein Ereignis, diese sportlichen, fokussierten Mädels! Das Team von Trainer Marko Schiller überzeugte auch diesmal mit einer sportlich fairen, aber konsequenten Deckungsarbeit und im Angriff sind die Mädels einfach teamorientiert, mit Blick für die besser stehende Mitspielerin und individuell kann einfach jede Einzelne torgefährlich werden! Mit 32:14 auch das eine klare Angelegenheit für den Berliner TSC. Gleich anschließend ging es für einige Mädels in den hohen Norden zum HC Pankow in der C-Jugend Stadtliga. Auch hier gelang gegen den bisherigen Tabellenführer ein 27:21- Erfolg, damit setzen sich unsere 2006er auch hier an die Tabellenspitze.

Nicht ganz so optimal verläuft die Saison bisher für unsere „2007er“. Das Trainerteam Andreas Scholz/ Mandy Conrad muss mit Paula und Lea derzeit auf gleich zwei absolute Leistungsträgerinnen verzichten, Hella ist „festgespielt“ in der D1, kann also auch nicht mehr ihre gleichaltrigen Mädels unterstützen. Wir empfingen diesmal die 2007er Mädels von Rudow, mit denen wir uns im letzten Jahr, in der E-Jugend schöne Duelle geliefert hatten, mal zu unserem Vorteil, mal waren die Rudow-Mädels vorn. Und auch diesmal wurde es ein ziemlich ausgeglichenes Match, in dem die Gäste allerdings leichte Vorteile hatten. Am Ende unterlagen unsere „2007er“ mit 16:21, jetzt hoffen wir auf schnelle Genesung der verletzten Spielerinnen, damit wir in der Landesliga-Hinrunde einen guten Endspurt hinlegen können.

In der E- und F-Jugend gab es wieder ein volles Programm. In der E-Jugend Staffel A waren wir in der Sporthalle Palisadenstraße mit zwei etwa gleichstarken Teams am Start, die sich super präsentierten. Team 2 konnte alles gewinnen, Team 1 musste auch nur eine einzige Niederlage hinnehmen.

In der F-Jugend 1 gelang unseren Mädels zum ersten Mal in dieser Altersklasse ein umjubelter Sieg gegen die flinken OSF -Mädels, allerdings verloren wir diesmal das Match gegen Spandau. Gegen EBT Berlin spielten wir gleich zweimal, einmal gewannen wir, das andere Mal die Mädels aus Friedrichshain. Die Allerjüngsten im Verein, die 2011er, erfreuten wieder mit ihrer Schnelligkeit, die flinken Mädels der F-Jugend 2 holten in ihrer Staffel den 2. Platz. Jetzt steht am kommenden Wochenende für alle F-Jugend- Teams das „Nachfuchsturnier“ in der großen Max-Schmeling Halle an. Viel Spaß dabei!

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