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Vorgestellt: die neue "Erste" vom Berliner TSC

Heute: "Echte Frauen"

In den Schulferien stellen wir in einer losen Reihe die Spielerinnen vor, die für den Berliner TSC in der vierten Liga, der Oberliga Ostsee-Spree, antreten werden. Es ist ein sehr junges Team, das sich da gerade zusammenfindet. „Echte Frauen“ ist vielleicht eine kleine Übertreibung, selbst bei den Spielerinnen, die bereits das Erwachsenen-Spielalter erreicht haben. Die Älteste in diesem Team ist 22 Jahre alt.

Und das ist Julia Lückfeldt, Jahrgang 1995, sie ist mit 1,81 Meter auch die Zweitgrößte und wird deshalb meist im Rückraum eingesetzt. Auch in der Abwehr ist sie unverzichtbar. Jule hat im Alter von 9 Jahren mit dem Handball bei TuS Neukölln begonnen, seit 2012 spielt sie beim Berliner TSC, 2015/16 mal kurz Studium-bedingt für den TV Verl. Sie ist eine meinungsstarke Spielerin, die gern und viel lacht. Als Ziel für diese Saison benennt sie ganz klar den Klassenerhalt und das Zusammenwachsen als Team. Die Studentin (Wirtschaft und Recht) arbeitet neben dem Studium als Werkstudentin.

Nancy Baumann, Jahrgang 1997, hat beim Berliner TSC das Handball – 1×1 gelernt und tatsächlich ohne Unterbrechung immer für den TSC gespielt. Die 1,78 große Rückraumspielerin kann auf eine sehr erfolgreiche Jugendzeit zurückschauen, sie war in der Landesauswahl und wurde Berliner Meister und Pokalsieger mit ihrem Team. Und sie hat, als examinierte Altenpflegerin, einen anspruchsvollen Beruf, in dem sie viel Verantwortung übernehmen muss. Das wird sie auch auf dem Spielfeld beweisen, der Klassenerhalt hat für sie oberste Priorität.

Rike Wolff ist Jahrgang 1998 und hat in ihrer Jugend beim Berliner TSC eigentlich alles erreicht, was geht. Mit acht Jahren hat sie begonnen, hier zu trainieren, wurde mehrfach Landesmeister und Pokalsieger. Und sie hat mit der Eliteschule des Sports Berlin (SLZB) im Jahr 2013 das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ gewonnen. Im Jahr darauf wurde die Rückraum-Mitte-Spielerin bei der DHB – Sichtung in das „All-Star-Team“ gewählt, das gelang danach keiner Berliner Handballerin mehr. Sie bestritt auch einige Lehrgänge und Länderspiele mit der Jugend-Nationalmannschaft. Dann verließ sie unseren Verein, spielte zuletzt für Narva Berlin. Aber jetzt ist sie wieder da und will beim Berliner TSC an erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Beruflich macht Rike eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten bei einem Allgemein- und  Sportmediziner.

Franziska Knoll ist auch eine aus diesem berlinweit starken Jahrgang 1998. Ihr Markenzeichen war immer die kurze Hose – und das als Torhüterin. Inzwischen trägt sie wohl auch mal „lang“ im Tor, ist eben erwachsen geworden. Franzi war viele Jahre ein starker Rückhalt für die Berliner Auswahl, wurde mit dem Berliner TSC ebenfalls Berliner Meister und Pokalsieger. Franziska Knoll besucht aktuell die 13. Klasse an der Eliteschule des Sports (SLZB) und wird also in diesem Jahr viel mit ihrem Abitur beschäftigt sein.

Carolin Nöthlich, Jahrgang 1996 wird von allen nur Cayoo genannt. Sie hat mit etwa 10 Jahren bei Eintracht Berlin mit dem Handball spielen begonnen, wechselte dann zum Berliner TSC und spielte auch für die Berliner Auswahl. Als größten Erfolg benennt sie die Teilnahme an der Jugendbundesliga-Qualifikation, die höchste Liga bisher war die Oberliga Ostsee- Spree in der A-Jugend. Die Studentin hat als Ziel für diese Saison: Einen guten „ersten Eindruck“ machen, da das Team ja in der Konstellation noch nicht zusammengespielt hat. Und vor allem: „Nicht absteigen!“ Die Linkshänderin wird ihren Anteil dazu von rechts Außen beisteuern.

Jette Behrendt wechselt von unserem Nachbarn Narva Berlin zu uns, wo sie ihre ganze Jugendzeit Handball gespielt hat. Die Kreisläuferin, Jahrgang 1998, wurde 2016 Berliner Meister mit der A-Jugend von Narva und macht eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie kommt zu uns, da sie auf neue Erfahrungen hofft und auf eine gute Harmonie zwischen den jungen Spielerinnen und dem Trainerteam setzt.

Natalie Schwenterley ist die nächste Rückkehrerin, sie hat zwei Jahre nicht mehr für den Berliner TSC gespielt, vorher aber alle Jugendteams hier durchlaufen. Deshalb hat sie auch eine stattliche Medaillensammlung mit mehreren Landesmeister- und Pokaltiteln zu Hause. Aktuell macht Nati, wie sie alle nennen, eine Ausbildung in einer Kinderarztpraxis und möchte sich unter einem guten Trainerteam beim Berliner TSC selbst weiterentwickeln, am wichtigsten ist aber auch ihr ein guter Zusammenhalt im neuen Team.

„Echte Frauen“ sind natürlich auch Monique Günther und Josefine Gorka, die wir aber schon separat im Teil 1 unserer kleinen Serie vorgestellt haben. In der nächsten Woche gibt es dann schon den letzten Teil, dann stellen wir die Küken im Team vor, also die Mädels Jahrgang 2000/2001.

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