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Vorgestellt: die neue "Erste" vom Berliner TSC

Heute: die "Mittelachse" Monique Günther und Josefine Gorka

In den Schulferien werden wir in einer losen Reihe die Spielerinnen vorstellen, die für den Berliner TSC in der vierten Liga, der Oberliga Ostsee-Spree, antreten werden. Es ist ein sehr junges Team, das sich da gerade zusammen findet. Nach vielen, vielen Jahren in der 3. Liga werden wir neu anfangen mit Spielerinnen, die meist schon in der Jugend für den Berliner TSC gespielt haben, die gut ausgebildet sind und die fast alle mal Berliner Auswahlspielerinnen waren. Das Potential ist da, was fehlt, ist bei den meisten die Erfahrung im Frauenbereich, aber das wollen die jungen Damen mit Begeisterungsfähigkeit und Teamgeist ausgleichen.

Fehlende Erfahrung ist allerdings nicht das Problem von unserem ersten Neuzugang: Monique Günther. Moni, wie sie von allen genannt wird, ist Jahrgang 1996, damit die Zweitälteste im Team. Ihre Position: Kreis Mitte. Die 1,82 Meter große Berlinerin hat schon in der Jugend für den BTSC gespielt.
Dann wurde der HC Leipzig auf sie aufmerksam und sie wechselte ans dortige Sportgymnasium.

Allerdings war das nur ein kurzes Intermezzo. 2013 kehrte die damals 17jährige zurück nach Berlin und erhielt hier beim Berliner TSC unter der damaligen Cheftrainerin Kristina Richter die Chance, im Drittligateam Erfahrungen zu sammeln. Anschliessend spielte Moni Günther – ebenfalls in der 3. Liga – für den MTV Altlandsberg und machte parallel ihr Abitur an der Eliteschule des Sports in Berlin – Hohenschönhausen. Wir wissen nicht, wo sie die Zeit und Kraft her genommen hat, aber: Moni war in all der Zeit auch immer noch sehr erfolgreich als Trainerin beim Berliner TSC aktiv. Bei uns heisst es intern „Moni Macht Meister“, denn ihr Team, die „2005er“, sind eine ziemliche Siegertruppe. Allein elf ihrer Mädels wurden im Frühjahr 2017 in den „Zentralen Stützpunkt“ des Handballverbandes Berlin aufgenommen. Der Nachwuchs ist auch die Motivation der künftigen Lehrerin, nochmal in der Oberliga Ostsee-Spree anzugreifen. Die 21jährige: „Ich möchte mithelfen, dass es für den guten Nachwuchs des Berliner TSC auch in Zukunft eine direkte Anschlussförderung im leistungsorientierten Frauen-Handball gibt. Das Konzept, in der 4. Liga ausschließlich mit jungen Spielerinnen anzutreten, hat mich überzeugt, noch mindestens ein Jahr an die aktive Handballzeit dran zu hängen!“

Josefine Gorka ist auch so ein Tausendsassa in Sachen Handball. Die Rückraum- Mitte-Spielerin ist ebenfalls als Übungsleiterin tätig, allerdings trainiert sie in ihrem vorherigen Verein, der SG NARVA, die allerkleinsten Jungs, also die F-Jugend. Sie ist Jahrgang 1998 und damit in ihrem ersten Frauenjahr. In der letzten Saison hatte Josi als Spielmacherin wesentlichen Anteil daran, dass die A-Jugend des Berliner TSC Vizepokalsieger wurde und in der Oberliga Ostsee-Spree das zweitbeste Berliner Team war. Die 19jährige wird ein duales Studium Sozialpädagogik /Management in Berlin aufnehmen und versucht das alles mit dem nicht eben geringen Trainingspensum in der vierten Liga unter einen Hut zu bringen. Dann ist Josefine Gorka auch noch Jugendsprecherin des Handballverbandes Berlin und in der Funktion auch ständig auf Kongressen und Veranstaltungen vertreten. Jens Dannies, ihr neuer Trainer in der 4. Liga, schätzt Josefine Gorka trotz ihrer Jugend als klassische Führungspersönlichkeit auf und neben dem Handballfeld. Josi selbst sagt nach den ersten gemeinsamen Trainings-Wochen über das Team: „Es gibt schon jetzt einen guten Zusammenhalt in der Mannschaft, alle sind motiviert, die 4. Liga anzugehen und da auch zu bleiben!“

Zwei tolle jungen Frauen, die unsere künftige Mittelachse bilden! In der nächsten Woche geht es weiter mit der Vorstellung, dann ist das Trainerteam an der Reihe.

Fotos: TSC, Andreas Huss

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